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…und zum Dritten

2013 zum dritten Mal Rad am Ring im MTB 4er Team. Trotz der weniger guten Vorzeichen wollten wir es noch ein drittes Mal versuchen, nachdem wir in den letzten Jahren jeweils vierter in der Altersklasse geworden sind.

Aber eigentlich wollten Ralph und Frank gar nicht fahren. Ralph, weil er in diesem jahr nach seinem schweren Sturz kein Rennen mehr fahren wollte und Frank, da er in diesem Jahr kaum aufs Rad gekommen ist.

Aber da Ersatzfahrer für 24h Rennen nicht auf Bäumen wachsen, mussten sie halt selber ran. Am Freitag trafen wir uns dann wieder bei bestem Wetter und bauten unser Lager auf. Diesmal waren Frank und Micha mit einem Wohnwagen angereist, was sich später noch als wichtiges Utensil herausstellen sollte.

Ich fuhr die Startrunde und fühlte mich gleich zum Kotzen.   :-p  Puls bis zum Anschlag und gefühlt quälend langsam. Die Rundenzeiten waren dann aber doch ganz ok und riesige Unterschiede gab es bei uns eigentlich nicht. Peter fuhr schon die besten Zeiten, nach seiner RAA Teilnahme auch eigentlich kein Wunder, aber allein konnte er uns auch nicht nach vorn fahren. Immerhin reichte es für die Top 10 AK, aber an die Ergebnisse der Vorjahre kamen wir nicht heran.

Allgemein schien es aber auch ein stärkeres und kleineres Fahrerfeld zu sein, sehr viele Boxen am Ring blieben in diesem Jahr leer.

Nasse Nacht

Leider ist Ralph am frühen Abend auf die Schulter gestürzt, so das wir die Nacht schon nur noch zu dritt gefahren sind. Der Regen und Nebel machte die Strecke nicht leichter und um 04:30 Uhr wurde auf Grund der starken Regenfälle und Unbefahrbarkeit der Trails das MTB Rennen gestoppt.

Über Facebook haben wir dann vom Neustart um 08:30 Uhr erfahren. Leider war die Info unvollständig, denn die MTB Strecke wurde gekürzt. Ohne dieses Wissen hatten wir uns entschieden, das Rennen nicht wieder aufzunehmen.

Statt dessen haben wir nochmal gemeinsam gemütlich gefrühstückt und anschließend, wie viele andere Teams auch, unsere Sachen zusammen gepackt.

Bis zum Abbruch haben wir auf dem achten Platz gelegen (AK) und im heute veröffentlichten Endergebnis sind wir immerhin noch 14. geworden.

Auf jeden Fall war es wieder ein verrücktes Eifelwochenende mit hohem Erlebnischarakter.

P.S. Auf dem Artikelbild sind noch Carsten und Ulrich zu sehen(von links), die als 2er Team auf Rundenjagd gegangen sind. Auf dem 2.Platz der Gesamtwertung liegend haben die beiden nach der Unterbrechung das Rennen ebenfalls nicht wieder aufgenommen.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Ich hab auch irgendwie das Gefühl, das so nicht stehen lassen zu können. 🙂

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  1. Die schlechte Kommunikation des Neustarts ist ja sehr ärgerlich. Da hilft nur eins: nächstes Jahr in Topform aufs Podium. 🙂

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    • Yep-Wir waren auch nicht die Einzigen, die sich darüber geärgert haben. Mmmh, das mit der Topform klingt nach einem guten Plan 🙂

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  2. Pingback: Urlaub im Vulkan und Racen in der Hölle

  3. man muß nicht immer alles zu ende bringen. das bauchgefühl ist immer das beste und danach sollte man gehen. es kommt ja noch ein neues jahr. 🙂

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