Suche
Suche Menü

Rad am Ring 2012

Ein Wochenende mit einem Wechselbad der Gefühle. In diesem Jahr ganz klar mit einem Ziel angereist, bin ich mir nicht sicher, ob ich noch ein wenig enttäuscht bin, oder aber glücklich, das wir (Team Schließer Bike) zumindest zeigen konnten, das unser 4. Platz aus dem Jahr 2010 keine Eintagsfliege und Zufall war.

Freitag 11:00Uhr: Sonne, Shirt und Short. Die Haare liegen gut und los gehts zum Ring. Unterwegs die ersten Schauer, aber die waren ja auch angesagt und sollten nur so durchziehen. Am Ring schüttete es wie aus Eimern, die Temperatur fiel auf 11°. Peter und Ralph waren schon da,  wir haben erstmal Kaffee getrunken und die Auslagen der wenigen Aussteller angeschaut. Später wurden fix die Pavillons aufgebaut, was bei dem böigen Wind nicht ganz einfach war, und dann wieder schnell in den Ring Boulevard zu Nudeln und Bier.

Frühstück

Samstag 07:00 Uhr: Gääähhn. Der Regen hat aufgehört, wie vorhergesagt, aber noch ist alles grau. Ein Raunen geht durch das Fahrerlager, als das erste blau am Himmel gesichtet wird. Die Spannung und Vorfreude steigt. Um 10 geht Ralph zur Teamleiterbesprechung und so langsam fiebert jeder dem Start entgegen, der um 13:20 für das 24h MTB Rennen erfolgte. Diesmal wollten wir uns nach jeder Runde ablösen, um so die Pausenzeiten zu reduzieren und die Spannung hochzuhalten. Micha hat wie immer Buch geführt, uns auf dem Laufenden und vor allem die Bikes in einem Topzustand gehalten.

Startzeiten

So fuhren wir Runde um Runde und bewegten uns immer so zwischen dem 4. und 6. Platz. Zur Nacht haben wir dann auf einen zweier Rhythmus umgestellt, und so ergaben sich auch mal kurze Schlafpausen für den Einzelnen.

Sonntag 07:00 Uhr: Unsere und die Rundenzeiten der anderen Teams wurden jetzt schon etwas genauer angeschaut. Zwischenzeitlich mal auf dem 3. Platz holte das Multipower Team mit guten Rundenzeiten Minute um Minute auf und baute den Vorsprung bis auf 6 Minuten aus. Da Frank und ich jetzt nur noch 26 er Rundenzeiten hinlegten haben Ralph und Peter uns jeweils die letzte Runde abgenommen. Diese Taktik hat das andere Team allerdings auch gewählt, denn die vorherigen langsameren Runden blieben auch dort aus. So blieb es dann bis zum Schluss und mit 3 min. Rückstand auf den Dritten haben wir das Rennen wieder als 4. in der Altersklasse und 17. in der Gesamtwertung von 88 Teams beendet.

Fahrerwechsel

Dieses mal hatten wir leider 4 Stürze zu verzeichnen, wobei zum Glück nichts dramatisches passiert ist. Frank hatte 2 Bodenkontakte, Ralph hat in der Nacht einen Strohballen umarmt, und ich hab einmal die Vegetation neben dem Wurzeltrail etwas genauer unter die Lupe genommen.


Fazit: So ein 24h Rennen ist einfach ein Kracher. Jeder versucht sein Bestes zu geben und die Ring MTB Strecke mit ihren relativ vielen Höhenmetern verlangt einem dabei alles ab. Aber in der Nacht diesen Schottertrail auf handtuchbreiter Ideallinie hinunterzuheizen ist einfach nur geil. Ganz zu schweigen von den Waldtrails und der Atmosphäre auf der Start/Zielgeraden.

Danke schön an Ralph Gerlach, Frank Schließer, Peter Rose und Michael Schließer für das tolle Wochenende.

To be continued…

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich müsste noch etwas mehr an meinem Gewicht arbeiten. 1 min. schneller pro Runde hätte gereicht. 🙂

    Antworten

  2. Also ich bin definitiv für die „glücklich“-Variante!!!
    Das ist doch ein tolles Ergebnis und eine Super-Leistung!
    Klasse gemacht, du kannst echt stolz sein! Vielleicht schaffe ich es ja im nächsten Jahr mal, zuzuschauen!
    LG aus der Nachbarstadt,
    Anke

    Antworten

    • Danke Anke :-),
      weil es sich nur um 3 min. handelte waren wir erst ein wenig enttäuscht. Aber die Anderen fahren ja auch nicht nur Hollandrad und so können wir schon sehr zufrieden sein. 😉

      Antworten

  3. auch wenn ihr evtl ein wenig enttäuscht seid, schaut mal auf das gesamt-ergebniss. das ist doch wohl der absolute kracher. ihr seid mächtig gut gewesen und so habt ihr wieder einen grund 2013 anzugreifen. dicken glückwunsch aus dem harz.

    Antworten

    • @ Stefan,
      danke sehr. So haben wir wenigstens wieder ein Ziel für nxt Jahr. 🙂

      Antworten

  4. Pingback: Rad am Ring 2012 | Mein Fahrrad

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.