Rückenwarmes Leitungswasser

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…mag ich gern. Bild` ich mir ein. Auf jeden Fall besser als gefrorenes. :-)

Aber von vorn. Ich bin ja kein Rucksackfahrer, selbst bei Tagestouren komme ich im Normalfall mit den Trikottaschen aus. Nun hatte mir aber brügelmann.de vor kurzem das Angebot gemacht, mir etwas aus dem Sortiment zu bestellen und einen kurzen Testbericht zu verfassen.

Mein 29er ist noch eines der frühen Modelle und verfügt leider nur über einen Flaschenhalter, und weil im Frühjahr, also jetzt, auch gerne längere Touren anstehen, habe ich mich für einen Camelback 2,5l entschieden.

Camelbak

Das schien mir das kleinste Modell zu sein und wenn ich außer der Trinkblase noch ein Handy, einen Schlauch und die Minipumpe nebst Werkzeug dabei habe reicht es vollkommen. Die Bestellung ging schon mal flott und schon konnte es mit Rucksack auf die Fahrt gehen.

Also 2 l Wasser eingefüllt und ab. Es gibt nur einen Brustverschluss und solange man ruhig sitzt, sitzt auch der Camelbak gut. Geht es ruppig zu, schwappt es ganz lustig auf dem Rücken und der Rucksack hüpft auch schon mal mit. Die Technik ist gut durchdacht, aber ich würde nix anderes als Wasser einfüllen, denn säubern ist schon sehr umständlich. Die Trinkflaschen kommen einfach in die Spülmaschine. Allein das raus und reinfummeln mit Mundstück  braucht etwas Eingewöhnung.

Ich hab mir dann noch einen Extra Bügel zum Trocknen der Trinkblase zulegen müssen, ohne dauert das ewig.

Mein persönliches Fazit daher: Ich bleibe bei meinen Flaschen, auch wenn´s laut bike inzwischen “uncool” sein soll. Irgendwo lässt sich doch immer was nachfüllen. Jedenfalls im Sommer. Bei dem langen Winter war das Teil durchaus praktisch, weil ich mag ja, wie eingangs erwähnt, am liebsten rückenwarmes Leitungswasser.

Hier gehts zum Camelbak.

Vermurkster Saisonausklang

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Es sollte noch ein schönes Saisonausklangsrennen werden. Nach 3 Tagen Dauerregen hatte es, wie angesagt, heute aufgehört zu pladdern und nach dem Kurzrennen am Mittwoch war ich guter Dinge. Um 11:00 gingen 700 Biker an den Start und ich stand mit Andreas irgendwo in der Mitte. Allerdings hatten sich die Sauerländer eine neue Einführungsrunde ausgedacht und wir standen in “verkehrter” Richtung. Wir wünschten uns noch ein gutes Rennen und los gings. Erst mal auf die breite Hauptstraße, aber schon nach wenigen Metern wurde die Straße schmal und es gab erste kleine Staus.

Als der erste kleine Anstieg gemeistert war, rollte es eigentlich ganz flüssig, aber immer noch dicht an dicht dahin. Bis dann ein Depp durchpreschen wollte, laut “Mitte” schrie und auf dem glitschigen Mittelstreifen wegrutschte. An meinem Hinterrad tat es einen Schlag und es schepperte nur noch. Das Schaltwerk war abgerissen und baumelte in den Speichen. Schaltauge abgebrochen und ne deftige 8 im Hinterrad.  Ein 2. Biker, der mitgerissen wurde hatte blutige Hände und einen kaputten Lenker. Der Depp konnte seinen Lenker richten und weiterfahren. Ich hab dann alle durchgelassen, mein Schaltwerk entfriemelt und bin zum Start zurückgerollt. Waren ja nur 1,5 km. :-(

Der Anfangsärger ist gewichen, immerhin fahr´ ich  schon einige Jahre Marathon und bisher gab es noch nie Defekte oder Platten. Irgendwann passiert das halt. Zum Zweiten kann ich dann jetzt auch gleich die Gelegenheit nutzen und auf 2-fach umbauen. Wahrscheinlich. :-)

Also gibts heute abend ne Flasche Roten, Pläne werden geschmiedet und demnächst erst mal wieder das Winterbike fit gemacht. :-)

Bis dahin Maddin

Hier haben die Kühe noch gestaunt